Gerwald Rockenschaub

Die farbintensiven Bilder, Rauminstallationen, Objekte und Animationen des renommierten österreichischen Künstlers Gerwald Rockenschaub (*1952) kennzeichnet eine bewusste Konzentration auf Formen und Farben. Anfang der achtziger Jahre malte Rockenschaub, der in Wien an der Hochschule für angewandte Kunst studierte und als Musiker und DJ bekannt wurde, zunächst Piktogramme und signethafte Ölbilder, die in die Kunstströmung des so genannten Neo-Geo eingeordnet werden. Es folgten Installationen und Skulpturen, in denen der in Berlin lebende Künstler den Ausstellungsraum in sein künstlerisches Konzept einbezieht. Großformatige Objekte aus durchsichtigem oder opakem PVC, Installationen aus Plexiglasplatten, Vorhänge oder Baugerüste lenken den Weg und die Wahrnehmung des Ausstellungsbesuchers. Am Computer entwirft der Künstler Bilder aus selbstklebenden Folienzuschnitten auf Aluminiumplatten, zu denen auch die für Montblanc geschaffene Arbeit „Folienbild“ (2002) gehört. 2008 gestaltete Rockenschaub zudem die monochrome Plastik „Montblanc Stern“, die sich durch eine minimalistische Ästhetik und eine klare Formensprache auszeichnet.